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Erntekalender: was wird wann reif?

Jede Kultur hat ihr Fenster. Der Erntekalender zeigt Monat für Monat, was im Beet erntereif wird – und welche Jungpflanzen Sie dafür rechtzeitig setzen müssen. Wählen Sie unten einen Monat.

Erntekalender für Gemüse, Salat, Kräuter und Obst

Wann etwas reif wird, hängt an drei Dingen: an der Kultur, am Pflanztermin und am Wetter. Der Kalender nennt für jede Kultur das Fenster, in dem sie in Mitteleuropa üblicherweise erntereif ist. Frühe Sätze verschieben es nach vorn, späte nach hinten – eine Woche Abweichung ist normal.

Salate und Blattgemüse liefern schon fünf bis acht Wochen nach dem Pflanzen. Kohl, Sellerie und Lauch brauchen ein halbes Jahr. Wer beides mischt, erntet vom Frühsommer bis in den Winter.

Von der Pflanzung bis zur Ernte

Als Faustzahlen für Jungpflanzen aus dem Wurzelballen: Salat und Asia-Salate 5–8 Wochen, Kohlrabi 8–10, Brokkoli und Blumenkohl 10–14, Weiß- und Rotkohl 16–20, Knollensellerie und Lauch 20–26 Wochen. Wer eine Ernte zu einem bestimmten Termin will, rechnet von hinten.

Nach der Ernte ist vor der Ernte

Ein abgeerntetes Beet bleibt selten leer. Nach frühen Salaten passen noch Kohlrabi und Buschbohnen, nach Kartoffeln im Juli noch Chinakohl und Pak Choi, nach der letzten Sommerernte im September noch Feldsalat, Spinat und Winterportulak. So trägt dieselbe Fläche zwei- bis dreimal im Jahr.

Tipps für eine lange Ernte

  • In Sätzen pflanzen: alle zwei bis drei Wochen ein paar Salate statt alles auf einmal.
  • Blattgemüse morgens ernten, dann hält es länger.
  • Kohlrabi und Rettich nicht zu lange stehen lassen – sie werden holzig.
  • Bei Bohnen, Zucchini und Gurken regelmäßig durchpflücken; das hält die Pflanze im Ertrag.
  • Kräuter vor der Blüte schneiden, dann ist das Aroma am kräftigsten.

Gleich loslegen

Die passenden Jungpflanzen finden Sie unter Alle Pflanzen. Wann Sie was säen und pflanzen, steht im Aussaatkalender.